Tierärzte fordern: Mehr Tierschutz in der Nutztierhaltung!

23. November 2017

Delegierte der Bundestierärztekammer verabschieden Positionspapier

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung.

Ansteckende Blutarmut der Einhufer

23. November 2017

Vor dem Hintergrund einiger Ausbrüche der anzeigenpflichtigen Tierseuche weist die Bundestierärztekammer auf ihren Info-Flyer für Pferdehalter und Stallbetreiber hin.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft benennt weitere Konsiliarlabore zur Diagnostik von Infektionserregern

23. November 2017

Nach der erstmaligen Ernennung von Konsiliarlaboren zur qualitätsgesicherten Diagnostik von Infektionserregern im vergangenen Jahr hat die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft weitere Konsiliarlabore benannt.

Die Diagnostik von nach dem Tiergesundheitsgesetz anzeige- oder meldepflichtigen Tierseuchen wird von Nationalen Referenzlaboren vorgenommen. Bei nicht anzeige-, melde- oder untersuchungspflichtigen tierpathogenen Erregern, Zoonoseerregern oder lebensmittelübertragenen Pathogenen ist seit dem Inkrafttreten des Tiergesundheitsgesetzes 2014 eine unabhängige Qualitätskontrolle der Diagnostik nicht mehr vorgeschrieben. Daher besteht hier ein Bedarf an externer Qualitätssicherung. Diese Lücke wird durch die Konsiliarlabore der DVG geschlossen.

Nachdem zum 1. Februar 2016 Konsiliarlabore für Methicillin-resistente Staphylokokken, ESBL-bildende Enterobacteriaceae, Equine Herpesviren, Staupeviren, Intestinale Kokzidien sowie Kryptosporidien beim Tier benannt wurden, erhalten folgende Labore diesen Status zum 01.07.2017:

Konsiliarlabor für Porzines reproduktives und respiratorisches Syndrom (PRRS)-Virus:
CVUA – Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart
Leiter: Dr. Marc Hoferer
Stellvertreter: Dr. Valerij Akimkin

Konsiliarlabor für Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD)-Virus:
Friedrich-Loeffler-Institut – Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
Institut für Virusdiagnostik
Leiterin: Dr. Patricia König
Stellvertreterin: Dr. Kerstin Wernike

Konsiliarlabor für Clostridium botulinum:
Robert Koch-Institut
Fachgebiet "Biologische Toxine"
Zentrum für Biologische Gefahren und Spezielle Pathogene
Leiterin: Dr. Brigitte G. Dorner
Stellvertreter: Dr. Martin B. Dorner

Konsiliarlabor für Alaria alata mit Schwerpunkt Lebensmittel:
Universität Leipzig
Institut für Lebensmittelhygiene
Leiter: Prof. Dr. Ernst Lücker
Stellvertreterin: Tierärztin Antonia Raida

Die Ernennung der Labore erfolgt durch den Vorstand der DVG nach Ausschreibung und Bestenauswahl unter den Bewerbern. Die Ernennung ist auf vier Jahre befristet. Die fachliche Bewertung der Anträge erfolgt durch die DVG-Kommission zur Einrichtung von Konsiliarlaboren (s. u.).

Aufgaben der Konsiliarlabore
Die Aufgaben der DVG-Konsiliarlabore umfassen unter anderem die Qualitätssicherung der Erregerdiagnostik z. B. durch die Bereitstellung von Referenzmaterial oder die Durchführung von Ringversuchen, die Weiter- und Neuentwicklung diagnostischer Verfahren, eine Mitwirkung bei der epidemiologischen Bewertung des Erregers, die Durchführung von wissenschaftlichen Studien zum Erreger und die fachliche Beratung der Tierärzte, Tiergesundheitsdienste, tiermedizinischen Fachgesellschaften, zuständigen Veterinärbehörden der Länder, des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, der Bundesforschungsinstitute und -ämter sowie ähnlicher Einrichtungen.

Kommission zur Einrichtung von Konsiliarlaboren
Dieser vom DVG-Vorstand eingesetzten Kommission gehören die Leiter der DVG-Fachgruppen Bakteriologie / Mykologie, Virologie, Tierseuchen, Parasitologie, Lebensmittelhygiene sowie der DVG-Fachgruppe AVID (Arbeitskreis für Veterinärmedizinische Infektionsdiagnostik) an. Darüber hinaus sind je ein Vertreter des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sowie ein Vertreter aus dem DVG-Vorstand Mitglieder der Kommission. Zurzeit besteht die Kommission aus folgenden Personen:

•    Prof. Dr. Karsten Nöckler, Vorsitzender (BfR)
•    Dr. Bernd Hoffmann, stellv. Vorsitzender (Fachgruppe AVID)
•    Prof. Dr. Hans-Joachim Bätza (Fachgruppe Tierseuchen)
•    Prof. Dr. Rolf Bauerfeind (Fachgruppe Bakteriologie und Mykologie)
•    Prof. Dr. Martin Beer (FLI)
•    Prof. Dr. Michael Bülte (DVG-Vorstand)
•    Prof. Dr. Arwid Daugschies (Fachgruppe Parasitologie und parasitäre Krankheiten)
•    Prof. Dr. Reimar Johne (Fachgruppe Virologie und Viruskrankheiten)
•    Prof. Dr. Thomas Alter (Fachgruppe Lebensmittelhygiene)

(Weitere Informationen (u. a. Geschäftsordnung, Tätigkeitsberichte) finden Sie auf der Homepage der DVG.)

Anästhesie gehört nicht in Laienhand!

23. November 2017

Die Bundestierärztekammer kritisiert "vierte Alternative" zur betäubungslosen Ferkelkastration

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung dazu.

Mehr Schutz fürs ungeborene Leben

23. November 2017

Bundestierärztekammer begrüßt Gesetzentwurf zu Verbot der Schlachtung hochträchtiger Tiere

(BTK/Berlin) Als einen Schritt in die richtige Richtung bewertet die Bundestierärztekammer (BTK) den Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen zur Änderung tierschutzrechtlicher Vorschriften, der gestern (18.5.) vom Bundestag angenommen wurde.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Kostenfreie Web-App für Tierschutz-Eigenkontrolle bei Milchrindern verfügbar-Anwendung per Smartphone

23. November 2017

Landestierschutzbeauftragte:"Praxisgerechtes Hilfsmittel für gesetzliche Aufgabe und Sahnehäubchen zu unserem Q-Wohl-Projekt"

"Die Tierschutz-Eigenkontrolle ist nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine große Chance für tierhaltende Betriebe. Deshalb freut es mich, dass jetzt in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Barbara Benz von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen eine internetbasierte App entwickelt werden konnte, die die Durchführung dieser Eigenkontrolle bei Milchrindern erleichtert", sagte die Landesbeauftragte für Tierschutz, Dr. Cornelie Jäger, am Montag (6. März) in Stuttgart.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Schönheit, die Tieren weh tut..

23. November 2017

Fachgespräch im Deutschen Bundestag zur Qualzuchtproblematik bei Heimtieren.

Die vollständige Presseinformation der Bundestierärztekammer dazu finden Sie hier.

Stellungnahme zu Änderung der TAEHAV

23. November 2017

Die Stellungnahme der Bundestierärztekammer zum Entwurf einer zweiten Verordnung zur Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken können Sie hier einsehen.

Weihnachtsgefahren

23. November 2017

Die Bundestierärztekammer warnt vor weihnachtlichen Gefahrenquellen für Heimtiere.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der BTK.

Bündnis "Pro Katze" übergibt Preisgeld des Katzenschutz-Wettbewerbes an Stadt Karlsruhe

23. November 2017

Hier finden Sie die Pressemitteilung der Landestierschutzbeauftragten.

Bloß keinen Welpen unterm Weihnachtsbaum!

23. November 2017

Hier finden Sie die Pressemitteilung der BTK.

Auflösung tierschutzwidriger Hundezucht: Geeignete Plätze für große Hunde gesucht

23. November 2017

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

Keine Werbung mit Mops und Co.!

23. November 2017

Tierärzteschaft appelliert in Offenem Brief an Firmen, die Hunde und Katzen mit Qualzuchtmerkmalen als Werbeträger benutzen

Hier können Sie die Pressemitteilung der BTK einsehen.

Merkblatt der BTK zur EIA vom 12.7.2016

23. November 2017

Das Merkblatt zur Infektiösen Anämie der Einhufer zur Information von Pferdehaltern und Stallbetreibern über die anzeigepflichtige Tierseuche finden Sie hier

Wenn das Auto zur Todesfalle wird

23. November 2017

Die Bundestierärztekammer warnt angesichts zweier Todesfälle am Rande der Nürnberger „Interzoo“: Hunde bei Hitze nicht im Auto zurücklassen!

(BTK/Berlin) Gegen die Ignoranz und Dummheit mancher Menschen scheint kein Kraut gewachsen
zu sein: Jedes Jahr zu Beginn der warmen Jahreszeit warnen Tierärzte, Tierschützer und
mittlerweile auch eine Reihe von Baumärkten und Supermarktketten davor, Hunde an warmen
Tagen im Auto zu „parken“. Denn das kann innerhalb kürzester Zeit tödlich enden, wie gerade auf
einem Parkplatz bei der „Interzoo“‐Messe in Nürnberg geschehen.

Hier können Sie die Pressemitteilung der BTK einsehen.

Tiermedizin ist weiblich

23. November 2017

(BTK/Berlin) Von einer Quotenregelung muss im tierärztlichen Beruf schon lange keine Rede mehr sein – eher wird der Ruf nach einer Männerquote bei der Zulassung zum Veterinärmedizinstudium laut, denn das männliche Geschlecht spielt hier kaum noch eine Rolle. Im Wintersemester 2014/2015 waren unter den insgesamt 1070 Studienanfängern an allen fünf veterinärmedizinischen Bildungsstätten in Deutschland gerade mal 156 junge Männer, also noch nicht einmal 15 Prozent.

Von den insgesamt 40.035 (Stand 31.12.2015) approbierten Tierärzten in Deutschland sind laut Statistik der Bundestierärztekammer 23.453 weiblichen Geschlechts. Unter den 11.926 in eigener Praxis niedergelassenen Tierärzten findet man 5.776 Frauen, die zum größten Teil in der Kleintierpraxis tätig sind: Auf 6.010 Kleintierpraktiker kommen 3.818 Frauen, rund 64 Prozent, der Anteil in reinen Nutztierpraxen liegt dagegen bei nur 22 Prozent (unter den 1.140 Nutztierpraktikern sind 252 Tierärztinnen). Allerdings ergab eine nicht repräsentative Online-Umfrage vom Herbst 2015 zu den ökonomischen Rahmenbedingungen in der Rinderpraxis, dass diese überraschenderweise zunehmend weiblich wird: In 40 Praxen waren den Angaben zufolge insgesamt 60 Tierärztinnen, also 63 Prozent, beschäftigt. In Bezug auf die eigene Praxis kehrt sich das Verhältnis allerdings wieder um: In reinen Rinderpraxen waren nur 28 Prozent der Frauen Inhaber oder Teilhaber, demgegenüber stehen 80 Prozent männliche In- und Teilhaber.

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März macht die Bundestierärztekammer auf die Situation von Frauen im tierärztlichen Beruf aufmerksam, denn die ist – trotz des zunehmend „weiblichen Gesichts“ des Berufsstandes – oft alles andere als rosig. „In der Nutztierpraxis ist das größte Problem für Tierärztinnen nicht die schwere körperliche Arbeit, sondern – wie in anderen Praxen auch – die nach wie vor schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erklärt Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer. Dafür spricht auch das Geschlechterverhältnis bei berufsfremd tätigen und arbeitslosen Tierärztinnen. Hier sind unter den insgesamt 724 arbeitslos gemeldeten Tierärzten 567 Frauen, also 78 Prozent. Berufsfremd tätig sind 701 Tierärztinnen, das sind rund 70 Prozent der insgesamt 1010 studierten Tierärzte, die in einem anderen Beruf arbeiten. Es ist aber von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

Tiedemann: „Die tierärztlichen Verbände haben in den letzten Jahren viele Initiativen entwickelt, um einen künftigen Mangel an Tierärzten, vor allem in ländlichen Gebieten, zu verhindern. Es wird sich zeigen, ob es gelingt, die Praxisstrukturen und Arbeitsbedingungen familienfreundlicher zu gestalten, zum Beispiel durch mehr Spezialisierung, Praxisgemeinschaften und mehr Flexibilität der (Lebens-)arbeitszeit.“

Hier können Sie die Pressemitteilung 06-2016 der BTK einsehen.