Aktuelles aus der LTK-BW

DSGVO

Die LTK BW

  • informiert unter www.ltk-bw.de/ Tierärzte/ Interner Bereich: Aktuelles, Vermischtes: DSGVO
  • und verweist auf die Informationen, die von der BTK zur Verfügung gestellt werden unter www.bundestieaerztekammer.de/ für Tierärzte/ Berufsausübung: Datenschutz

 

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Pferde mit Narkolepsie gesucht

Narkolepsie ist eine selten auftretende neurologisch bedingte Schlaf-Wachstörung, die beim Menschen u.a. durch die sogenannte narkoleptische Tetrade gekennzeichnet ist. Hierzu gehören exzessive Tagesschläfrigkeit, Halluzinationen, Schlaflähmungen und kataplektische Anfälle (emotionsbedingt auftretender kurzzeitiger Verlust des Muskeltonus ohne Bewusstseinstrübung). Die Kataplexien bei Menschen und Hunden werden stets durch starke positive Emotionen ausgelöst.

Bei Pferden ist die Narkolepsie kaum erforscht. Die meisten Pferde mit der Diagnose Narkolepsie leiden unter Kollapsen aus dem Ruheverhalten heraus und somit an einem REM-Schlafmangel und nicht an einer echten Narkolepsie.

Im Zuge des Forschungsprojektes zum Schlafverhalten von Pferden werden am Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung der LMU in München Pferde mit echter Narkolepsie gesucht. Ziel ist es das Schlafverhalten der Tiere mittels eines mobilen Schlaflabors zu untersuchen und Verhaltensbeobachtungen zu machen.

Bei Pferden scheint die Narkolepsie erblich zu sein.  Die Anfälle sind affektiv ausgelöst und können zum kompletten Niedergehen führen. Bei den betroffenen Tieren handelt es sich in den meisten Fällen um junge Tiere oder Fohlen.

Kontakt:

Dr. Anna-Caroline Wöhr, Dr. Christine Fuchs

Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung

Ludwig-Maximilians-Universität München

Veterinärstr. 13, 80539 München

www.tierhyg.vetmed.uni-muenchen.de

woehr@lmu.de, christine.fuchs@lmu.de

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Zuschuss zur Impfung gegen die Blauzungenkrankheit 2017 - Abgabefrist

Die Tierseuchenkasse Baden-Württemberg bittet darum, die Anträge für alle noch nicht bezuschussten Termine zur Impfung gegen die Blauzungenkrankheit in 2017 bis spätestens 30. Juni 2018 an die Tierseuchenkasse zu senden.

Es wird darauf hingewiesen, dass später eingehende Anträge leider nicht mehr berücksichtigt werden können.

Bei Fragen steht Ihnen die Tierseuchenkasse gerne zr Verfügung.

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TÄHAV

ATF-Online Seminar:   5.5.2018, Infos: www.bundestieraerztekammer.de/ATF: Termine Mai

Infos von Vetidata:  www.vetidata.de/public/index.php 

 

2. März 2018

Die Novelle der TÄHAV wurde am 28.2.2018 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat am Folgetag, 1.3.2018, in Kraft.

Die BTK hat für Sie in einer Synopse die alte und die neue Fassung der TÄHAV sowie die amtlichen Begründungen gegenübergestellt.

Die wichtigsten Inhalte: In bestimmten Fällen wird der Tierarzt verpflichtet, mit einem Antibiogramm die Empfindlichkeit des bakteriellen Erregers zu testen (§12c). Bestimmte Antibiotika (Cephalosporine der dritten und vierten Generation und Fluorchinolone), dürfen bei Rindern, Schweinen, Puten, Hühnern, Hunden und Katzen grundsätzlich nicht für eine andere Tierart umgewidmet werden (§ 12b). Es gibt sowohl für die Antibiogramme als auch für die Umwidmungsverbote Ausnahmen, die zu dokumentieren sind (§§ 12b Satz2, 12c Abs. 2, 13 Abs. 4 Satz 2 und 3).

Eine Zusammenstellung von Inhalten und Hintergründen sowie ein ausführlicher Kommentar zu den Änderungen, mit dem Auslegungsfragen soweit möglich beantwortet werden sollen, sind derzeit in Erarbeitung.

Die Landestierärztekammer BW kann derzeit noch keine weitergehenden Empfehlungen geben, da die Ausgestaltung durch die Länder, die ausdrücklich empfohlen wird, noch nicht erfolgt ist. Wir sind dabei, uns derzeit mit unserem Ministerium abzustimmen und werden die Tierärzteschaft informieren, sobald wir Konkretes zu vermelden haben.

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Bezuschussung der Impfung gegen die Blauzungenkrankheit 2018

Die Tierseuchenkasse Baden-Württemberg und das Land Baden-Württemberg unterstützen 2018 finanziell die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit.

Die Zuschusshöhe und alle weiteren Informationen zum Prozedere finden Sie auf der Website der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg.

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Pressemitteilung der LTK BW: Herdenschutzhunde - eine risikoreiche Scheinlösung

Ausgelöst durch die Rückkehr des Wolfes auch nach Baden-Württemberg stellt sich die Frage, wie die Weidetiere vor Wolfsrissen, die Tierhalter vor der damit verbundenen Belastung, und die heimische Landwirtschaft vor dem dadurch bedingten Strukturwandel geschützt werden können. Neben anderen Maßnahmen, wie z.B. Schutzzäunen, wird zunehmend die Einführung von Herdenschutzhunden in Erwägung gezogen.

Die vollständige Pressemitteilung der LTK BW finden Sie hier.

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Neue Stellungnahmen der StIKo Vet veröffentlicht

Der Arbeitskreis für kleine Haustiere der StIKo Vet hat zwei neue Stellungnahmen veröffentlicht, die wir Ihnen hier zum Abruf zur Verfügung stellen:

Stellungnahme Immunsuppression

Stellungnahme Antikörpertestung

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Equine Herpesinfektion aufgetreten

Mitteilung des Pferdegesundheitsdienstes (PGD), 20.11.2017

Herpes-Infektion ist aufgetreten: 

  • dies wurde bestätigt in einem pferdehaltenden Betrieb in Karlsruhe. Die Quarantäne wurde zum 15.11.2017 aufgehoben.
  • bei dem pferdehaltenden Betrieb in Stuttgart, der wegen des Verdachts der Infektion unter Quarantäne gestellt wurde, wurde die EHV-Infektion diagnostisch bestätigt. Da keine weiteren Erkrankungsfälle auftraten, wurde die Quarantäne zum  31.10.2017 aufgehoben.

 

 

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Schlachtverbot hochträchtiger Tiere: Gesetz tritt am 1. September in Kraft

Die Bundestierärztekammer wertet das Gesetz in einer Pressemitteilung "als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung" (s. Pressmitteilung vom 19.05.2017), sieht aber Nachbesserungsbedarf:

Das Gesetz bezieht sich auf Rinder und Schweine. Schafe und Ziegen sind vom gesetzlichen Schlachtverbot ausgenommen.

Das Gesetz lässt Ausnahmen zu.

Wir-sind-Tierarzt.de beleuchtet in einem aktuellen Artikel die Hintergründe zu der neuen Rechtslage sowie Kritikpunkte daran, auf der Homepage des bpt gibt es den Auszug aus dem Bundesgesetzblatt zum Nachlesen.

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